Webfont-Services sind die Tools der Stunde für typografisch anspruchsvolle Webdesigner. Da Safari und Chrome noch mit einer echten Webfont-Unterstützung à la EOT und WOFF auf sich warten lassen (für beide Formate bieten erste Schrifthersteller Lizenzen an), sind es diese Online-Dienstleister, die innovativen Webdesignern die langersehnte Fontvielfalt ermöglichen.
Ich habe einmal alle verfügbaren Services zusammengetragen. Dabei habe ich sowohl die jeweiligen Konditionen und Varianten der Preisbildung als auch die Anzahl und Qualität bzw. Bedeutung der einzelnen Foundries aufgelistet. Falls Dollarpreise angegeben wurden habe ich sie zur besseren Vergleichbarkeit in Euro umgerechnet, jeweils einheitlich auf das Jahr bezogen.
Technisch bauen die meisten Dienste auf reine CSS-Lösungen, manche auch mit Unterstützung von JavaScript. Für den Webdesigner ist das aber, wie ich finde, nicht wirklich relevant. Daher bleiben nähere Erläuterungen hierzu aus. Wichtig: Die Reihenfolge spiegelt meine Einschätzung der Relevanz des jeweiligen Webfont-Services wieder. Die ergibt sich aus meinem Eindruck von der Akzeptanz der Anwender, der Qualität und Quantität der teilnehmenden Foundries und Fonts, der Innovationsgeschwindigkeit und dem möglichen Zukunftspotenzial des Services. Zum großen Teil also recht subjektive Einschätzungen, über die man natürlich streiten kann.