Posts in den sozialen Medien werden an weniger als ein Zehntel der jeweiligen Follower ausgespielt. Das ist für Sender und Empfänger gleichermaßen frustrierend. Man stelle sich ein hundertseitiges Print-Magazin vor, welches seinen Leserinnen und Lesern gestattet, lediglich eine Handvoll Seiten zu betrachten, wobei der Verlag bestimmt, welche. Diese werden mit drei bis vier Seiten Werbung vermischt, um sie um unendlich viele Seiten mit Inhalten zu ergänzen, die der Verlag, basierend auf seinen Statistiken, für geeignet hält – alternierend mit weiteren ganzseitigen Anzeigen. Absurd. Und doch ‚Normalität‘ in sozialen Medien.